Race-Report of the 3. Regional Race in Burgdorf 2008
Burgdorfer Flugshow
3.SM Lauf ORE Gruppe Nord 14./15.06.2008
Der MAC Burgdorf lud zum 3. Kräftemessen der Gruppe Nordzum vorletztenGruppenmeisterschaftslauf auf der bekannten und wunderbaren Rasenstrecke ein.
Off-Road Teamchef Marcel Felzmann hat ganze Arbeit geleistet und den bekannten Table vor dem Fahrerstand eine halfpipe-ähnliche Anfahrt verpasst, die den Fahrern und dem Material einiges abverlangte. Flughöhen von 3 Metern waren hier keine Seltenheit. Damit aber noch nicht genug. Ein weiteres Feature der neuen Streckenführung, ist jetzt eine Double-Double Kombination auf der langen Geraden, die so manchen an den Rande der fahrerischen Grenzen trieb.
Der Trainingssamstag wurde von vielen Fahrern genutzt und einige hatten Probleme sich auf die neue Strecke einzustellen. Einige Regenschauer machten es den Fahrern und dem Material nicht leichter, sich auf die neue Situation einzuschießen. Alle hofften auf einen trockenen Rennsonntag. Mirko Johne hatte seinen umgebauten 1:8er Brushless Buggy dabei und testete das Set-Up für die neue Rennserie im Norden, die 2009 unter der Schirmherrschaft von Marco Heinrich starten soll. Infos unter www.gpba.biz .
Es war schon beeindruckend mit welcher Perfomance der 1:8er die Strecke meisterte.
Am Sonntag wurde es dann ernst. Pünktlich um 9.00 Uhr starteten die Vorläufe. Nach 4 Durchgängen ergab sich folgendes Ergebnis:
2WD Standard:
1.Hans Joachim Krapp
2. Dietmar Spieß
3. Sylvio Zapf
2WD Modified
1 .Eberhard Beck
2. Mirko Johne
3. Reza Karaffa
4.Marcel Felzmann
5. Carsten Seewald
6. Markus Baier
7. Michael Vollmer
8. Timm Upmeier
9. Ulrich Upmeier
10. Markus Frost
4WD Standard
1.Daniel Weber
2. Pascal Sturm
3. Ebi Beck
4WD Modified
1.Markus Bauer
2. Marco Heinrich
3. Thomas Hoffmann
4. Michael Bossel
5. Thomas Oehler
6. Jörg Mampel
7. Christopher Krapp
Monster Standard
1.Pascal Sturm
Hervorzuheben ist definitiv der Gruppe Nord-Neuzugang Reza Karaffa. Er debutierte mit einem Paukenschlag seinen ersten Off Road SM-Lauf und brachte seinen X-6 gleich weit nach vorne. Wir werde sicherlich noch einiges von diesem Jungen hören! Marco Heinrich und Busenfreund Markus Bauer, sowie Chrissie Krapp fuhren in einer anderen Liga. Mit weitem Abstand vor dem Rest des Feldes wurde hier um jeden Millimeter gefightet. Aber wie es im 4WD so ist, musste viel geschraubt werden, was bei dem einen, oder anderen leichten Frust ausübte. Im 2WD war bei den meisten Entspannung zwischen den Läufen angesagt. Nur Marcel Felzmann zerlegte seinen Losi nach Strich und Faden. Der eine, oder andere gebrochene Querlenker war ja noch das kleinste Übel. Marcel hat es doch tatsächlich fertig gebracht, seinen Losi bei dem Landeversuch nach dem Monster-Table zu halbieren. Das sorgte natürlich für heitere Stimmung im Fahrerlager. Marcel nahm es wie immer sehr gelassen, und schraubte dann einfach ein neues Chassis zusammen.Michael Vollmer kämpfte etwas mit den Tücken der Oldschool-Technik seines 18-Jahre alten RC10, schaffte es aber doch noch ins A-Finale. Mit seiner 5-Cell - 5,5T LRP Kombination hatte er vermutlich die meiste Power und Speed von allen Teilnehmern.
Elektronikmäßig lag Frust und Fun nah zusammen. Papa Krapp kämpfte mit seinen unmotivierten Orion BL-Motoren, während unsere Berliner Fraktion Ebi Beck und Dietmar Spieß auf vollkommen problemlose Speed-Passion Regler setzte. Markus Bauer musste noch auf der Strecke seinen abgelöteten Motorlitzen IM Motor wieder anlöten. Hitze scheint noch immer ein großes Problem der BL-Systeme zu sein.
Während bei den 2WD´s sich der X-6 als Topauto für die griffigen norddeutschen Strecken herausstellte, ist bei 4WD keine klare Dominanz eines Herstellers zu erkennen. Sowohl B44, als auch der Hot Bodies scheinen ebenbürtig zu performen. Marcos Cycloneund Markus´ B44Autos hatten das identische Set-Up eingebaut und lagen augenscheinlich auch identisch auf der Strecke.
Finale
In der Klasse 2WD Standard waren 3 Fahrer am Start, wobei Hans Joachim Krapp mit dem Kyosho Ultima RB5 alle Läufe für sich entscheiden konnte. Das schnellere Auto hatte zwar Dietmar Spieß, doch leider hatte er nicht die Nerven um den Vorteil für sich zu nutzen.
In der Klasse 4WD Standard war es Daniel Weber vom MAC Burgdorf, der hier das Feld dominierte und Pascal Sturm, sowie Eberhart Beck auf die Plätze verwies. Eberhard war aber im 3. Finale ganz klar der schnellste Mann. DIe beiden anderen Finale ist er auf Grund von Doppelstart in der Klasse 2WD Modiefied nicht mit gefahren.
Pascal Sturm war leider der einzige Monster Standard Fahrer und fuhr daher nur ein Finale.
Bei den 2WD Modifieds ging es in den Finals heiß her. Eberhard Beck setzte hier einen 13,5 T Brushless Standard Motor ein und zeigte Mirko Johne und Reza Karaffa nur die Heckansicht seines B4. Die beiden X6 von Mirko und Reza waren verdammt schnell unterwegs, doch Eberhard glänzte mit absolutem Fahrkönnen.
In der Klasse 4WD Modified stand Marco Heinrich auf Platz 1, auf 2 Christopher Krapp und 3 Markus Bauer.
m Vorfeld stand schon fest, das der Sieg an einen der 3 geht.
Im 1. Finale hatte Christopher Krapp einen leeren Akku verbaut. Damit war er schon mal raus. Markus Bauer und Marco Heinrich fuhren ein spannendes Finale. Am Ende stand Markus Bauer als Sieger fest.
1 Minute vor dem Start zum 2. Finale kam ein heftiger Regenschauer, der auch die gesamte Laufdauer anhielt. Laufsieger Christopher Krapp vor Marco. Nach 6 Runden fuhr Markus seinen Asso B44 an die Seite ohne Bodenwanne wollte er sich nicht die Elektronik ruinieren.
3. Finale entschied Christopher Krapp für sich, dahinter Markus Bauer. Marco hatte schon nach der 1. Runde Probleme mit der Lenkung an seinem HotBodies D4. Der 3.Platz ging an Michael Bossel.
Lecker! Frühstück bei Heinrichs.
Michael Vollmer testete seinen Yokomo Works 91 SPORT im Training.
HELFER!!!
Gern erinnern wir uns an eindrucksvolle Helfer-Paraden, die bei Fahrern und Publikum gleichermaßen faszinierend ankommen. Die legendäre Hechtrolle eines Stefan Thüner, und all die anderen athletischen Einlagen diverser Fahrer, die weder Leib, noch Gesundheit schonen, um selbst im Z-Finale noch das auf 3 Rädern fahrende Auto mit heraushängendem Akku wieder auf die Räder zu stellen. Wir sahen Piruetten, Rollen, Rittberger und viele andere mehr, oder minder ausgefeilte Helfer-Techniken. Verrenkte Beine, verknackste Knöchel, gebrochene Finger und diverse andere exotische Verletzungsarten. Und warum dieser halsbrecherische Einsatz? Es geht darum, den eigenen Anspruch, den man als Fahrer an die Helfer hat, auch selbst gerecht zu werden. Schnellstens die Karre wieder auf die Räder stellen. Gute Fahrer sind auch meistens gute Helfer, die bereits zum Sprung ansetzen, wenn das kommende Fahrzeug noch gar nicht weiß, dass es sich gleich ablegen wird.
Ganz anders gibt es auch Helfer, denen es gelingt, sich wie in Super-Zeitlupe durch den Raum zu bewegen, als wäre der Luftwiderstand etwas honigartiges. Sie setzen zum Helfen an, wenn das betreffende Auto bereits mehrere Sekunden lang unbemerkt auf dem Dach liegt. Helfer-Geschrei vom Fahrerstand wird ebenso missachtet, wie der Rest des Renngeschehens. In einer eigenen Welt versunken, weitab von Streß und Problemen, schreitet der Helfer dann genervt zum verunglückten Fahrzeug und stellt es dann mit unfassbar ungelenkiger Langsamkeit zurück auf die Strecke. Man möchte diesen Helfern helfend zu eilen und ihnen die Krücken zurückgeben, das ABC-Pflaster am Rücken erneuern und weitere Schmerztabletten verabreichen. Last euch helfen!
Klasse 2: 2 WD Modified
Finalegesamt
Platz DMC# Name, VornameTeamVorlaufplatz123Runden Zeit Punkte
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1 S 2977 Beck, EberhardMTB Berlin1(1)(1) (11)2 Punkte200